Die Kyffhäuser Sparkasse muss wegen falscher Anlageberatung rund 66 000 Euro Schadenersatz an eine Kundin zahlen. Die Sparkasse hatte einer 60-jährigen Kundin spekulative Aktienfonds empfohlen, die vor allem in die Branchen Biotechnologie und Neue Medien investierten.

Der Bankberater stellte die Fonds als risikolos dar. Nach dem Kauf fiel der Wert der Fondsanteile um rund die Hälfte. Die Bank muss den Schaden nun voll ersetzen, obwohl die Anlegerin schon Erfahrungen mit Aktien hatte (Oberlandesgericht Thüringen, Az. 5 U 693/04).

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