Ein Ehemann will seine Mehrkosten für die Begleitung seiner zu 90 Prozent behinderten Frau auf Kurzreisen als außergewöhnliche Belastung abziehen. Bei fremden Begleitpersonen werden bis zu 767 Euro im Jahr anerkannt, beim Ehemann lehnte das Finanzgericht Mecklenburg-Vorpommern das dagegen ab (Az. 3 K 160/07). Nun muss der Bundesfinanzhof urteilen (Az. VI R 10/09).

Tipp: Berufen Sie sich auf das Verfahren und legen Sie Einspruch gegen Ihren Steuerbescheid ein, wenn das Finanzamt ablehnt. Zugleich beantragen Sie bis zur Entscheidung Ruhen des Verfahrens, so entstehen Ihnen keine Kosten.

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