Ertragsprognosen in einem Anlageprospekt müssen auf einer realistischen Grundlage beruhen. Irreführende oder schönfärberische Angaben können zur Haftung der Initiatoren führen, wenn der Ertrag nicht den erweckten Erwartungen entspricht. Das gilt nicht, wenn dem Initiator bei der Prospekterstellung Tatsachen bekannt waren, die eine so optimistische Prognose rechtfertigten (Oberlandesgericht Oldenburg, Az. 2 U 190/02).

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