Ein Anlagevermittler muss einer Kundin knapp 10 000 Euro plus Zinsen als Schadenersatz zahlen. Er hatte ihr Beteiligungen an der Göttinger Vermögensanlage AG verkauft, ohne sie ausreichend über die Risiken der Anlage aufzuklären. „Dabei droht nicht nur der Totalverlust, sondern sogar die Gefahr, Nachschüsse leisten zu müssen“, berichtet Anwältin Beate Kirchner von der Heidelberger Kanzlei Bornemann-Witt-Nittel. Der Vermittler übergab der Anlegerin zwar den umfangreichen Emissionsprospekt, das Gericht verlangte aber eine zusätzliche mündliche Information (Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Az. 3 U 135/02, nicht rechtskräftig).

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