Wer einem Familienangehörigen gegen Gewinnbeteiligung den Abschluss von Börsen­termingeschäften vermittelt, muss nicht wie ein professioneller Anlageberater auf­klären. Mit dieser Begründung hob der Bundesgerichtshof (Az. III ZR 75/06) ein Urteil gegen den Bruder des früheren Lebensgefährten der ­Klägerin auf. Der Fall, bei dem die Frau 54 000 Euro verloren hatte, muss nun vom Oberlandesgericht Schleswig ­erneut verhandelt werden.

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