Eine Mutter erhält den vollen Behindertenpauschbetrag für ihr behindertes Kind, dessen Vater im Ausland lebt. Zwar steht ihrem jetzigen, auch von ihr getrennt lebenden Ehemann der halbe Pauschbetrag zu. Er kann ihn aber auf die Mutter übertragen, weil klar ist, dass er die Kosten für das Kind nicht in gleicher Weise trägt (Finanzgericht Niedersachsen, Az. 10 K 160/06).

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