Wer sich im Ausland operieren lässt, muss einen Teil der Kosten selbst tragen, wenn diese dort höher sind als in Deutschland. Das Bundessozialgericht hat diese Praxis für rechtens erklärt (Az. B 1 KR 14/09 R). Ein Herzpatient ließ sich in einer Londoner Klinik neue Herzklappen einsetzen. Er hatte sich schon 1982 und 1992 dort operieren lassen. Zu dieser Zeit war die Behandlung in Deutschland noch nicht möglich, die gesetzliche Krankenkasse bezahlte voll. Diesmal hätte der Mann sich in Deutschland operieren lassen können.

Dieser Artikel ist hilfreich. 32 Nutzer finden das hilfreich.