Ein Arbeitnehmer, der nach Feierabend sein eigenes Auto in der Firma seines Arbeitgebers reparieren will, steht nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Das hat das Bundessozialgericht (Az. B 2 U 12/08 R) entschieden. Der Arbeiter hatte seinen Wagen auf die Hebebühne des Betriebs geschoben und dabei entdeckt, dass diese defekt war. Beim Versuch, die Bühne zu reparieren, verletzte er sich schwer am Kopf. Wegen seines Eigeninteresses an der Reparatur zahlte die gesetzliche Unfallversicherung nicht.

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