Für einen Unfall auf der Autobahn haftet ein Fahrer auch dann, wenn er nichts falsch gemacht hat. Es reicht, dass er schnell unterwegs war. Das entschied das Landgericht Karlsruhe im Fall eines Fahrers, der erlaubterweise mehr als 153 Stundenkilometer fuhr und auf einen auf der Autobahn stehenden Wagen prallte. Da der Unfall bei der Richtgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern vermeidbar gewesen wäre, trägt der Fahrer ein Fünftel des Schadens (Az. 3 O 172/08).

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