Im Antrag auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung müssen Kunden auch eine Kur angeben. Sonst darf der Versicherer später wegen Täuschung die Leistung verweigern, entschied der BGH (Az. IV ZR 26/06). Im Jahr 2004 beantragte der Kunde wegen Arthrose die vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente. Beim Prüfen seiner Gesundheitsangaben im Antrag stieß der Versicherer auf eine sechs Monate vorher absolvierte Kur, die der Kunde nicht genannt hatte. Der Versicherer muss nun nicht zahlen.

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