Lebensgefährten können wie Ehepaare die Ausgaben für eine künstliche Befruchtung nach Abzug des zumutbaren Eigenanteils als außergewöhnliche Belastungen geltend machen. Das klappt auch, wenn sich die Frau freiwillig sterilisieren ließ. Aber nicht mehr, wenn die Sterilisation nur wegen der Empfängnisverhütung erfolgte, entschied das Finanzgericht Berlin (Az. 5 K 5349/02). Die Frau hat gegen das Urteil Revision eingelegt. Nun muss der BFH urteilen (Az. III R 68/03).

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