Die Gabe von Injektionen als Pflegeleistung kann als häusliche Krankenpflege verordnet werden. Das hat das Bun­dessozialgericht entschieden. Die Kran­kenkassen müssten die häusliche Krankenpflege zur Medikamentengabe bezahlen, wenn sie medizinisch not­wendig und ärztlich verordnet worden sei. Ob die Krankenkassen auch für das Medikament – in diesem Fall Vitami­ne – aufkommen, sei dabei unerheblich, so die Richter (Az. B 3 KR 25/08 R).

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