Das Kammergericht Berlin hat die Vertriebsgesellschaft Kanon Immobilien GmbH wegen Verletzung der Aufklärungspflicht bei Vermittlung einer Beteiligung am WGS Immobilienfonds Nr. 41 zu Schadenersatz verurteilt (Az. 17 O 69/02). Der betroffene Anleger war nicht über so genannte weiche Kosten der Anlage wie etwa interne Beratungskosten aufgeklärt worden. Dies hätte der Vermittler aber tun müssen, da Aufbau und Gestaltung des Verkaufsprospekts weiche Kosten vermuten ließen und auch in der Presse darüber berichtet worden war.

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