Verpflichtet der Chef seine Mitarbeiter, Fortbildungsleistungen im Fall einer Kündigung zu erstatten, darf er nicht zu lange Fristen setzen. So kassierte das Bundesarbeitsgericht eine Abmachung, nach der ein Mitarbeiter Fortbildungskosten zurückzahlen muss, wenn er innerhalb von fünf Jahren kündigt. Wie lang eine faire Frist ist, muss im Einzelfall geklärt werden. Dabei kommt es zum Beispiel auf den Wert der Fortbildung an. In diesem Fall wären nur zwei Jahre in Ordnung (Az. 3 AZR 900/07).

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