Verbraucher, die ein Gewinnversprechen einer im Ausland ansässigen Briefkastenfirma einklagen wollen, bekommen keine staatliche Prozesskostenhilfe, wenn sie die notwendigen Vorschüsse der Verfahrens- und Anwaltskosten nicht zahlen können. Das gilt zumindest dann, wenn sie nicht darlegen können, dass auch Aussichten darauf bestehen, das auf Staatskosten erstrittene Urteil später bei der beklagten Firma tatsächlich zu vollstrecken. Und das ist bei dubiosen Briefkastenfirmen kaum möglich (Oberlandesgericht Dresden, Az. 8 W 781/03).

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