Ein Vorstandsmitglied der Firma DBH Brokerhaus AG aus Düsseldorf muss persönlich haften und einem Anleger wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung durch sein Unternehmen rund 125 000 Euro zurückzahlen. Die Informationsbroschüre der DBH war unzureichend. Der Anleger wurde nicht ausreichend über die Risiken von Investments in US-Termingeschäfte und über die hohen Gebühren informiert, berichtet der Düsseldorfer ­Anwalt Jens Graf (Oberlandesgericht ­Düsseldorf, Az. 15 U 219/02).

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