Seit 1975 wurden die Pauschbeträge für Behinderte nicht mehr erhöht. Der Gesetzgeber verweigerte das, weil ein Behinderter dem Finanzamt ja die tatsächlichen Kosten nachweisen könne. Das sei verfassungsgemäß, bestätigte der BFH (Az. III B 84/01). Dagegen gibt es eine Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht, denn ein Nachweis höherer Kosten sei Behinderten nicht zumutbar und in vielen Fällen gar nicht möglich (Az. 2 BvR 1059/03).

Tipp: Betroffene sollten ihren Steuerbescheid in diesem Punkt offen halten.

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