Das Landgericht Schwerin hat die KVV Profi AG in Birlenbach zur Rückzahlung von rund 2 500 Euro plus Zinsen an einen Anleger verurteilt (Az. 4 O 283/03, rechtskräftig). Die Gesellschaft könne auch weitere 5 500 Euro aus einem Kaufvertrag über ein Aktienpaket nicht verlangen. Der Widerruf des Anlegers fünf Jahre nach Vertragsabschluss nach dem Haustürwiderrufsgesetz sei rechtzeitig, da noch nicht alle Vertragsraten bezahlt worden waren. „Das Gericht gab dabei dem Haustürwiderrufsgesetz Vorrang vor Bestimmungen des Aktiengesetzes“, erklärte der Berliner Rechtsanwalt Thomas Köhler.

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