Wer sein Auto mit den Worten „fahrbereit“ und einem Hinweis auf laufenden Tüv anpreist, der haftet für dessen Verkehrssicherheit – auch wenn er die Gewährleistung ausgeschlossen hat. Das hat das Oberlandesgericht Hamm entschieden (Az. 28 U 42/09). Geklagt hatte ein Käufer, der ein Auto mit schwersten Karosseriemängeln gekauft hatte. Der Ausschluss der Gewährleistung nützte dem Verkäufer nichts. Durch seine Beschreibung habe er die Verkehrsicherheit des Wagens zugesagt.

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