Gleich in zwei Fällen haben Oberlandesgerichte (OLG) jetzt Firmen der Göttinger Gruppe verurteilt, Anlegern Schadener­satz zu zahlen.

Laut OLG Braunschweig können Anleger bereits Schaden geltend machen, wenn ihnen bei Vertragsabschluss nach dem Oktober 1999 nichts über die laufenden staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen ge­gen die Göttinger Gruppe gesagt wurde (Az. 3 U 118/03).

Das OLG München verurteilte die zur Göttinger Gruppe gehörende Securenta AG zu Schadenersatz, weil diese einen Anleger beim Erwerb von Aktien unvollständig beriet (Az. 20 U 2462/04), teilte Anwalt Jörg von Rochow in Nürnberg mit.

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