Ungewollte Kinderlosigkeit ist nach ­einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts (Az. 1 BvR 2982/07) keine Krankheit. Gesetzliche Krankenkassen dürfen von Ehepaaren deshalb verlangen, dass sie sich an den Kosten einer künstlichen Befruchtung beteiligen. Der Gesetzgeber hatte die Quote für drei Versuche zum 1. Januar 2004 auf 50 Prozent festgelegt. Zuvor hatten die Kassen die Kosten für drei Versuche komplett übernommen. Ab dem vierten Versuch zahlen Paare alles selbst.

Dieser Artikel ist hilfreich. 57 Nutzer finden das hilfreich.