Wertpapierspekulanten, die Verluste mit Gewinnen aus dem Vorjahr verrechnen wollen, sollten beim Steuerbescheid aufpassen. Kommen sie durch den Verlustrücktrag im Vorjahr unter die jährliche 512-Euro-Freigrenze, will das Finanzamt diese Freigrenze nicht berücksichtigen. Es will den restlichen Gewinn besteuern, auch wenn er unter 512 Euro liegt.

Das sei nicht rechtens, entschied das Finanzgericht Rheinland-Pfalz (Az. 2 K 1545/02). Jetzt muss der Bundesfinanzhof (BFH) entscheiden (Az. IX R 13/03).

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