Das Landgericht Traunstein hat die Firma aus Rosenheim wegen unrichtiger und unvollständiger Prospektangaben zur Rückabwicklung einer Geldanlage und Schadenersatz in Höhe von 35 000 Euro verurteilt (Az. 2 O 1317/02, nicht rechtskräftig). Die Anlage „Lombard-Flex“, bei der ein Wertpapierdepot und eine Lebensversicherung mit einem Kredit finanziert wurden, funktionierte nicht. Das lag daran, dass die Bank die Zinsen für den Kredit jeweils zum Jahresende forderte. Die Anleger hatten sich aber auf den ­Prospekt verlassen. Danach sollten die Zinsen erst bei Vertragsende mit den ­Depoterträgen bezahlt werden, erklärte Rechtsanwalt Jürgen Klass aus München.

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