Investiert jemand in einen geschlossenen Immobilienfonds, ist davon auszugehen, dass Prospektangaben seine Entscheidung beeinflussen. War eine Angabe falsch – hier Lage und Bodenwert des Grundstücks –, muss der Verantwortliche beweisen, dass sich der Investor auch bei richtiger Angabe für das Projekt entschieden hätte. Der Kunde muss nicht beweisen, dass er nicht investiert hätte (BGH, Az. II ZR 266/07). In dem Fall ging es um eine Investition von rund 200 000 Euro im Jahr 1997.

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