Urteil FG Finanz

17.12.2002

Die FG Finanz-Service AG in Heilbronn muss einer Rentnerin wegen fehlerhafter Anlageberatung Schadenersatz in Höhe von 85 000 Euro zahlen (Az. 5 O 331/02), nicht rechtskräftig). Das Landgericht Bonn sah keinen vernünftigen Grund für den Rat eines Vermittlers der Firma. Danach sollte die Frau alle Ersparnisse als Altersvorsorge in geschlossene Fonds der Anlagefirma Kapital-Consult in Stuttgart stecken, teilte die Kanzlei Tilp & Kälberer mit.

Die Frau schloss riskante Beteiligungen am Dreiländerfonds 98/29, am Medienfonds Vierte Beteiligung KC-Medien AF & Co. KG sowie an der 9. Dreiländer Handelsbeteiligungsgesellschaft–Walter Fink KG ab. Doch aufgrund ihrer geringen Einkünfte habe die Frau keine erheblichen Steuervorteile erzielen können, so die Richter. Der FG Finanz sei das Verschulden ihres Vermittlers zuzurechnen.

17.12.2002
  • Mehr zum Thema

    Recht­liche Angriffe auf Finanztest Wie Anbieter kritische Bericht­erstattung stoppen wollen

    - Wer prüft und bewertet, hat nicht nur Freunde. Seit Jahr­zehnten versuchen dubiose Anbieter, Finanztest mund­tot zu machen. Einige drohen mit recht­lichen Schritten, wenn...

    ETF Elektromobilität So bauen Sie Tesla und Co ins Depot ein

    - Aktien im Bereich E-Mobilität boomen. Für Anleger, die gezielt in diese Branche investieren wollen, haben wir die wichtigsten E-Mobilitäts-ETF unter die Lupe genommen.

    Sparziel 100 000 Euro So viel müssen Sie auf die Seite legen

    - Wer träumt nicht davon, 100 000 Euro auf dem Konto zu haben? Wir zeigen Ihnen, wie viel Sie sparen müssen, damit es klappt!