Die Bedingungen einer Anleihe – etwa zur Rückzahlung nach Laufzeitende – werden Bestandteil des Vertrags zwischen Emittent und Anleger, wenn beide davon wissen und sie unausgesprochen akzeptieren. Anleihebedingungen sind zwar allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB). Sie müssen aber anders als normalerweise bei AGB üblich nicht schriftlich übergeben oder deutlich sichtbar ausgehängt werden (Bundesgerichtshof, Az. XI ZR 363/04).

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