Anleger können Schadenersatz verlangen, wenn ihr Vermittler zu den Risiken einer Geldanlage andere Angaben gemacht hat als der Pros­pekt und sie ihm geglaubt haben. Das hat der Bundesgerichtshof (Az. III ZR 83/06) entschieden.

Ein Vermittler hatte dem Anleger weisgemacht, dass die Ausschüttungen eines geschlossenen Fonds 0- anders als im Prospekt dargestellt – stets die Kosten für sein Darlehen decken würden. Doch die Ausschüttungen sanken, und das Darlehen, das der Anleger zur Finanzierung aufgenommen hatte, platzte.

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