Ein früherer geschäftsführender Gesellschafter der Firma CIT Management GmbH muss einem Anleger einen Schaden in Höhe von rund 16 000 Euro persönlich erstatten. Dazu hat ihn das Landgericht Düsseldorf verurteilt (Az. 7 O 178/03, rechtskräftig).

Der Anleger hatte sein Geld durch Gebühren und Kosten bei spekulativen Termingeschäften verloren, die ihm von der CIT Vermittlungsfirma telefonisch empfohlen worden waren. Mit dem Urteil folge das Gericht der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs. Danach müssen Vorstände und Chefs von Vermittlungsunternehmen persönlich haften, wenn ihre Mitarbeiter unerfahrene Personen unaufgefordert anrufen und ohne ausreichende Aufklärung zu Termingeschäften verleiten, erklärte Rechtsanwalt Udo Brinkmöller von der Anwaltskanzlei Jens Graf Rechtsanwälte in Düsseldorf.

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