Weil die Südwestbank AG einer Kundin Zahlungen von Kickback-Geldern an externe Dritte verschwiegen hat, ist sie vom Landgericht Stuttgart zu über 190 000 ­Euro Schadenersatz verurteilt worden ­(Az. 8 O 128/03, nicht rechtskräftig). „Kickbacks sind Schmiergelder von Depotbanken an den Vermögensverwalter oder – wie in diesem Fall – an einen Bevollmächtigten der Kundin. Damit werde der Bevollmächtigte veranlasst, möglichst viele Termingeschäfte abzuwickeln, um Gebühren zu schinden“, erklärte Rechtsanwalt Andreas W. Tilp.

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