Ein gewerblicher Autohändler muss für Unfallschäden am verkauften Wagen geradestehen, auch wenn er im Vertrag unter der Rubrik „Unfallschäden laut Vorbesitzer“ ein „Nein“ eingetragen hat. Der Kunde kann die Rückabwicklung des Geschäfts verlangen, wenn es sich nicht nur um einen Bagatellschaden wie etwa geringfügige Lackschäden handelt (Bundesgerichtshof, Az. VIII ZR 253/05).

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