Die Berliner Volksbank muss einem Anleger rund 50 000 Euro Schadenersatz wegen Falschberatung zahlen. Die Bank hatte den Anleger nicht über die besonderen Risiken einer Investition im Neuen Markt aufgeklärt. Die Bank hatte dem unerfahrenen Anleger zunächst Standardwerte aus dem Dax empfohlen, berichtet die Kanzlei Rotter Rechtsanwälte aus München. Nach einigen Jahren riet die Bank dem Kunden zur Anlage am Neuen Markt, ohne auf die höheren Risiken hinzuweisen. Nach Ansicht des Gerichts hätte die Bank den Anleger aber insbesondere vor der Möglichkeit eines Totalverlusts warnen müssen, obwohl dieser inzwischen sogar über Aktienerfahrung mit Standardwerten verfügte (Landgericht Berlin, Az. 21 O 8/03).

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