Die SEB-Bank, die im Juli 2001 einem Kunden mit mittlerer Risikobereitschaft Argentinien-Anleihen empfahl, hat ihn falsch beraten. Sie muss ihm einen Teil seines Schadens, rund 25 000 Euro, ersetzen (Oberlandesgericht Frankfurt/Main, Az. 23 U 281/03). Weil der Kunde erkennen konnte, dass der Berater die Anleihe wegen der Provision empfahl, muss er 30 Prozent des Gesamtschadens selbst tragen.

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