Meldet ein Arbeitsloser ein Probearbeitsverhältnis nicht der Arbeitsagentur, verliert er nicht zwangsläufig seinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Das hat das Sozialgericht Frankfurt am Main im Fall einer Frau entschieden, die drei ­Tage zur Probe gearbeitet hatte, den Job dann aber nicht annahm. Da der in Aussicht gestellte Arbeitsvertrag keine Regel zur Arbeitszeit vorgesehen hatte, ging das Gericht pauschal von einer wöchentlichen Arbeitszeit von 10 Stunden aus. Erst beim Verschweigen eines Jobs ab 15 Stunden wird das Arbeitslosengeld gestrichen (Az. S 26 AL 271/07).

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