Unterschreibt ein Mandant eine vorformulierte Honorarvereinbarung, wonach der Anwalt 230 Euro pro Stunde bekommt und zudem jede angefangene Viertelstunde abrechnen darf, ist die Klausel unwirksam. Der Anwalt könnte sonst zum Beispiel schon nach vier kurzen Telefonaten an einem Arbeitstag die 230 Euro Stundensatz abrechnen (Oberlandesgericht Düsseldorf, Az. 24 U 196/04, nicht rechtskräftig).

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