Die Stadtsparkasse Dortmund muss einer Anlegerin rund 89 000 Euro Schaden ­ersetzen, weil sie die Frau fehlerhaft beraten hat. Laut Urteil des Landgerichts Dortmund (Az. 2 O 135/03, nicht rechtskräftig) hatte der Sparkassenberater der unerfahrenen Anlegerin hochspekulative Aktien und Aktienfonds empfohlen. Die Frau wollte ihr geerbtes Vermögen aber ­sicher anlegen.

Der Berater habe das Ausfüllen des Finanz­analysefragebogens offenbar als reine Formalie betrachtet und die Frage nach dem Erfahrungsstand der Frau einfach übergangen, erläuterte Peter Gundermann von der Kanzlei Tilp Rechtsanwälte.

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