Eine selbstständige medizinisch-techni­sche Handelsvertreterin gab erhebliche Spekulationsverluste aus dem Verkauf von Wertpapieren als gewerbliche Verluste an. So wollte sie die eingeschränkte Verlustverrechnung von Spekulationsverlusten umgehen. Das Finanzgericht München akzeptierte das nicht (Az. 8 K 3707/99): Auch Wertpapiergeschäfte in größerem Umfang seien keine gewerbliche Tätigkeit, sondern private Vermögensverwaltung. Anleger sollten die endgültige Entscheidung durch den Bundesfinanzhof abwarten (Revision, Az. IX R 35/01).

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