Urlaubstrends Meldung

Tourismusanalyse

Die Deutschen reisen wieder lieber und länger. Während die Urlaube seit den achtziger Jahren immer kürzer wurden – die Reisedauer sank von 18,2 Tagen 1980 auf 12,8 Tage im Jahr 2004 –, hat sie 2005 mit 13,3 Tagen erstmals wieder zugenommen. Das geht aus der 22. Tourismusanalyse des BAT-Freizeit-Forschungsinstituts hervor, in der 4 000 Bundesbürger ab 14 Jahre nach ihrem Urlaubsverhalten befragt wurden.

Im vergangenen Jahr haben fast zwei Drittel der Bundesbürger (64 Prozent) eine Urlaubsreise von mindestens fünf Tagen unternommen. Sechs Prozent der Bevölkerung mussten sich mit kürzeren Reisen von zwei bis vier Tagen begnügen. Fast jeder Dritte blieb im Urlaub zu Hause.

Bayern vorn

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Das liebste Urlaubsland der Deutschen bleibt Deutschland. Allerdings verliert der Inlandsurlaub an Attraktivität und Marktanteilen. Machte der Anteil der Inlandsreisen in den neunziger Jahren noch 41 Prozent aller Reisen aus, waren es 2005 nur noch 32 Prozent. Spitzenreiter ist nach wie vor Bayern, dicht gefolgt von den Ferienregionen an der Ostseeküste in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.

Osteuropa boomt

Die beliebtesten Auslandsziele im vergangen Jahr waren Spanien, Italien, Österreich und die Türkei. Stark zugelegt haben Ferienregionen in Kroatien und Slowenien und in osteuropäischen Ländern wie Polen, Ungarn und der Slowakei. Im Trend liegen auch wieder Fernreiseziele wie die Karibik einschließlich Kuba und Dominikanische Republik sowie Asien, die USA und Kanada.

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