Urlaubskarte von Penny Meldung

Nach Flug- und Bahntickets gibt es nun auch Hotelgutscheine beim Lebensmitteldiscounter. Penny machts möglich: Ab morgen, 12. Januar, verkauft das Unternehmen so genannte Urlaubskarten für 79 Euro. Mit diesen Karten übernachten bis zu zwei Personen im Hotel für maximal 35 Euro pro Person und Nacht - inklusive Halbpension. 1 400 Hotels stehen ein Jahr lang im In- und Ausland zur Auswahl. test.de nennt die Tücken im Penny-Angebot.

Begrenzte Auswahl

Das Angebot klingt verlockend: 35 Euro pro Person im Hotel inklusive Halbpension. Neben Deutschland gilt es in attraktiven Reiseländern wie Frankreich, Spanien und Italien, aber auch den Benelux-Staaten, Tschechien, Ungarn, Österreich, der Schweiz und Slowakei. Der nächste Urlaub in Ihrem Lieblingsziel scheint gesichert. Doch ein Blick auf die Liste der teilnehmenden Hotels verrät schnell, dass es sich hier oft nur um einfache Häuser außerhalb der Touristenzentren und Metropolen handelt. Hotels in beliebten Städten wie Paris, Rom oder Wien sucht der Urlauber vergeblich. Aus dem preiswerten City-Trip wird also nichts.

In der Nebensaison

Auch der Reisezeitraum ist bei vielen Hotels eingeschränkt. Zwar gilt die Karte ein Jahr lang, doch stellen viele Hotels ihre Zimmer nur in der Nebensaison für dieses Angebot zur Verfügung. Beispiel Parc Hotel du Soleil an der französischen Riviera: Hier gilt die Penny-Karte nur gut zwei Monate zwischen 24. September und 30. November. Tipp: Informieren Sie sich vor dem Kauf der Karte, ob die teilnehmenden Hotels für Sie in Frage kommen und in welchem Zeitraum sie ihre Zimmer anbieten.

Andere Sonderpreise

Angesichts dieses eingeschränkten Angebots ist der Anschaffungspreis für die Urlaubskarte recht hoch. Doch auch der Übernachtungspreis ist nicht unschlagbar billig. Gerade in der Nebensaison locken die meisten Hotels Gäste mit Sonderpreisen - auch ohne Penny-Karte. In vielen Fällen lohnt sich die Penny-Karte für 79 Euro erst bei längeren oder häufigeren Reisen. Hier gilt: vergleichen und nachrechnen.

Abwicklung über Daydreams

Insgesamt verkauft Penny 100 000 Gutscheine für die Urlaubskarten. Das Angebot erfolgt in Kooperation mit der Firma Daydreams. Dieses Unternehmen ist durch Schecks für Hotelübernachtungen bekannt geworden, bei denen der Gast verpflichtet ist, seine Mahlzeiten im hoteleigenen Restaurant einzunehmen. Diese Bedingung gilt für die Penny-Urlaubskarte allerdings nicht. Wer sich für die Penny-Urlaubskarte entscheidet, kann in jeder Filiale des Discounters einen Gutschein dafür kaufen. Die eigentliche Karte gibts erst nach telefonischer Anmeldung und Übermittlung des PINs. Um schließlich ein Hotelzimmer zu reservieren, ist ein Anruf im Hotel sowie ein ausgefüllter Reservierungsschein an Daydreams erforderlich.

Fazit

Die Urlaubskarte ist nicht jür jeden geeignet. Sie richtet sich vor allem an Urlauber, denen es nichts ausmacht, ihre Ferien in der Nebensaison zu verbringen. Die Hotels reichen von einfachen Pensionen bis zu Häusern mit vier Sternen, die allerdings nicht immer in der Innenstadt oder am Strand liegen. Hier ist also Flexibilität gefragt: sowohl bei der Unterkunft also auch bei der Wahl des Urlaubsgebiets.

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