Seit der Abkopp­lung vom Euro ist der Wert des Schweizer Franken um rund 20 Prozent gestiegen. Wird das ohnehin teure Land für Urlauber jetzt uner­schwing­lich? Für Pauschal­urlauber ändert sich zunächst wenig, sagen die Veranstalter. Da die in Reisekatalogen angebotenen Hotel­kontingente vor der Umstellung einge­kauft wurden, gelten die vergleichs­weise güns­tigen Preise weiter. Wer seine Reise aber im Internet zu aktuellen Preisen zusammen­stellt oder bei den Anbietern direkt bucht, muss mehr bezahlen. Das gilt auch für die Neben­kosten. Restaurants und Ausflüge sind für Euro-Touristen teurer geworden. Für ein Wiener Schnitzel werden schon mal 45 Euro verlangt, für ein kleines Glas Wein 9 Euro. Die Auto­bahnvignette kostet jetzt 40 statt bisher 33 Euro. Ob der Schweizer Franken so stark bleibt, ist offen. Die Schweizer Tourismus­wirt­schaft ist opti­mistisch, dass sich der Wechselkurs wieder einpendelt.

Mehr zum Thema in unserer Meldung Schweizer Franken frei: Anleger reut’s, Grenzgänger freut’s, Urlaubern graut’s.

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