Wer einen CD-Brenner, einen DVD-Rekorder oder ein Handy kauft, zahlt nicht nur Material und Herstellung, Steuern und die Margen von Anbieter und Händler. Im Kaufpreis enthalten ist bei Unterhaltungselektronik oft auch die sogenannte Urheberrechtsabgabe. Damit werden Künstler vergütet, deren Werke mit den Geräten vervielfältigt werden. Die Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ) verteilt die Abgabe an Verwertungsgesellschaften wie die Gema für Musik, die VG Wort für Texte und die VG Bild-Kunst für Bilder. Diese leiten das Geld anteilig an Musiker, Texter, Fotografen und Kameraleute weiter. Für einen externen Brenner beträgt der Aufschlag laut Gema-Liste zum Beispiel 7 Euro, für einen DVD-Rekorder ohne Festplatte 22 Euro und für ein Touchscreen-Smartphone ab acht Gigabyte Speicher 36 Euro. Die vollständigen Tariftabellen sind unter www.gema.de abrufbar. Wegen der Abgabe gibt es öfter Streit zwischen Anbietern und Urheberrechtsgesellschaften.

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