Tipps

  • Tauschbörsen meiden. Das Web 2.0 macht das Teilen von Inhalten leicht. Aber nicht alles, was leicht geht, ist auch erlaubt. Vorsicht gilt vor allem bei Tauschbörsen, bei denen Nutzer Dateien wie Musik oder Filme über so genannte Peer-to-Peer-Netz­werke teilen. Gerade bei Filmen, die noch in den Kinos laufen, oder Liedern aus den Charts ist ein Download nur selten erlaubt. Wer doch etwas herunter­lädt, riskiert eine Abmahnung.
  • Keine Bilder anderer nutzen. Die Google-Bilder­suche wirft massenhaft Fotos aus. Diese dürfen Sie nicht einfach für eigene Zwecke nutzen, wenn die Bilder urheberrecht­lich geschützt sind. Solche Fotos dürfen Sie weder auf die eigene Webseite stellen noch als Profilbild im sozialen Netz­werk verwenden.
  • Selbst Rechte­in­haber werden. Wenn Sie einen Stadt­plan­ausschnitt auf Ihrer Webseite nutzen, um den Weg zu Ihrem Firmensitz oder den Stand­ort Ihrer Yoga-Schule zu beschreiben, sollten Sie einen Lizenz­vertrag schließen. Der räumt Ihnen Nutzungs­rechte ein. Die Kosten hierfür richten sich nach der Größe des Stadt­plan­ausschnitts und der Dauer der Nutzung. Ebenso können Sie Rechte für andere Bilder erwerben.
  • Gegen Abmahnung wehren. Stecken Sie nicht den Kopf in den Sand, wenn Sie eine Abmahnung erhalten. Sowohl an der beigefügten Unterlassungs­erklärung, die Sie unter­schreiben sollen, als auch am geforderten Schadens­ersatz lässt sich oft etwas ändern. Fragen Sie im Zweifels­fall einen Rechts­anwalt um Rat.

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