Tipps für Betroffene

  • Schadens­meldung. Informieren Sie unver­züglich jede Versicherung, die möglicher­weise betroffen ist. Dazu sind Sie nach den Vertrags­bedingungen verpflichtet. Wenn Sie mit der Schadens­meldung zu spät kommen, könnten Sie leer ausgehen. Eine genaue Auflistung aller Schäden ist allerdings später noch möglich.
  • Folgeschäden. Beugen Sie vor. Decken Sie kaputte oder undichte Dach­fenster direkt nach dem Unwetter mit einer Plane gegen Regen ab. Ansonsten muss die Versicherung möglicher­weise weitere Schäden nicht bezahlen.
  • Schäden. Sie sind verpflichtet, den Schaden so klein wie möglich zu halten. Das heißt, Sie müssen alles unternehmen, was möglich und zumut­bar ist, um Hausrat und Gebäude vor Schäden zu bewahren.
  • Beweise. Lassen Sie die Schadens­stelle bis zur Besichtigung durch den Versicherer möglichst unver­ändert. Ist dies nicht möglich, fotografieren Sie den Schaden. Bewahren Sie die beschädigten Sachen möglichst solange auf, bis die Versicherung sie begut­achten konnte oder ausdrück­lich darauf verzichtet.
  • Rück­frage. Nehmen Sie Kontakt mit der Versicherung auf, bevor Sie Reparatur­aufträge vergeben oder Gegen­stände neu kaufen. Bei Schäden an Autos sollten Sie zum Beispiel die Höhe der Versicherungs­leistung erfragen. Mehr als der Wagen wert ist, zahlt die Versicherung nicht.
  • Leistung. Die Versicherung zahlt nicht sofort. Sie darf ihre Leistungs­pflicht und die Höhe des Schadens einge­hend prüfen. Einen Monat nach der Schadens­meldung haben Sie jedoch Anspruch auf eine Abschlagzahlung in Höhe des Betrages, der zu diesem Zeit­punkt bereits unstrittig fest­steht.
  • Versicherungs­schutz. Nehmen Sie den letzten Sturm zum Anlass, Ihren eigenen Versicherungs­schutz zu über­prüfen. Die Zahl und Intensität der Stürme über Deutsch­land häuft sich in den letzten Jahren.

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