Unwetter Meldung

Nur wenn der ganze Baum auf der Erde liegt, zahlt die Versicherung.

Wenn Bäume nach einem Sturm auf einem Grund­stück umstürzen und entsorgt werden müssen, zahlt dies die Wohn­gebäude­versicherung nur, wenn der Versicherte eine Deckungs­erweiterung vereinbart hat. Darauf weist der Versicherungs­ombuds­mann in seinem jüngsten Jahres­bericht hin.

Die Versicherung über­nimmt die Aufräum­kosten außerdem nur, wenn der Baum voll­ständig umge­kippt ist. Ist der Baum lediglich ange­knackst oder sind Äste abge­rissen, muss der Eigentümer auf eigene Kosten aufräumen. Die Kosten trägt er auch dann selbst, wenn er einen Baum vorsorglich fällt, um seine „allgemeine Verkehrs­sicherungs­pflicht als Grund­stücks­eigentümer“ zu erfüllen. Nur wenn durch das Fällen ein „unmittel­bar bevor­stehender“ Schaden am versicherten Haus vermieden wird, zahlt die Wohn­gebäude­versicherung.

Tipp: Wie viel ein Extra­schutz für Sturm­schäden bei welchem Anbieter kostet, lesen Sie in unserem jüngsten Test Wohngebäudeversicherung.

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