Eine Frau, die wegen Unwettern ihre Reise nach Sri Lanka storniert hatte, bekommt den vollen Reise­preis von 5 332 Euro zurück. Das Auswärtige Amt hatte am 14. Januar 2011 von Toten und 300 000 Obdachlosen berichtet. Es gebe Über­schwemmungen, Straßen seien unpassier­bar, mehrere Orte abge­schnitten. Die Reise sollte am 26. Januar beginnen.

Der Veranstalter wollte nur 40 Prozent des Preises erstatten und behauptete, die Reise sei problemlos möglich. Weil er das nicht belegen konnte, zog er vor dem Ober­landes­gericht München den Kürzeren (Az. 21 U 519/12).

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