Wenn Handybesitzer von Werbe-SMS geplagt werden, können sie von der Telefongesellschaft Name und Anschrift des Werbers verlangen. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden (Az. I ZR 191/04).

Geklagt hatte ein genervter Kunde, weil T-Mobile die Daten des Versenders geheim hielt.

Kunden haben einen Anspruch auf solche Daten. Nur so können sie mithilfe eines Anwalts gegen die verbotene Belästigung vorgehen. Wenn allerdings bereits eine Verbraucher- oder die Wettbewerbszentrale dem Fall nachgeht, muss die Telefongesellschaft die Daten dem Kunden nicht mitteilen.

Tipp: Es braucht Zeit und Mühe, gegen Werber vorzugehen. Wer einen Anwalt mit einer Abmahnung beauftragen will, sollte rechtsschutzversichert sein.

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