Unverheiratete Paare

Tipps

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• Vollmacht. Wer seinen Partner gegenüber Banken, Behörden, der Post oder Versicherungen vertreten will, braucht eine Vollmacht. Diese sollte über den Tod hinaus gelten und klarmachen, ob nur bestimmte Geschäfte erlaubt sind oder es sich um eine unbeschränkte Vollmacht handelt.

• Patientenverfügung. Für Krankheitsfälle ist eine so genannte Patientenverfügung wichtig. Darin kann vereinbart werden, dass der Lebensgefährte wie ein Ehepartner für den Verletzten über die ärztliche Behandlung entscheiden darf. Das Schreiben sollte dem Partner auch das uneingeschränkte Recht zum Besuch im Krankenhaus und zur Auskunft über den Gesundheitszustand geben.

• Versicherungen. Beim Zusammenziehen können die Hausrat-, Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung des einen Partners auf den anderen ausgedehnt werden. Die Versicherungssumme der gemeinsamen Hausratversicherung sollte allerdings entsprechend erhöht werden. Auch gilt die Rechtsschutzversicherung dann nur noch gegenüber Dritten, nicht jedoch bei einem Rechtsstreit zwischen den Partnern.

• Krankenversicherung. Anders als bei Eheleuten kann ein gesetzlich krankenversicherter Elternteil das gemeinsame Kind bei sich mitversichern. Das gilt selbst dann, wenn der andere Partner wegen Überschreiten der Bemessungsgrenze privat versichert ist.

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