Patienten müssen ihre Termine selbst im Blick haben. Sie können nicht vom Arzt Schmerzensgeld fordern, wenn sie eine Krebsvorsorge verschlafen, der Arzt keine Erinnerung schickt und das Folgen hat. Das hat das Oberlandesgericht Koblenz im Fall einer Patientin entschieden, die nach einer Brustuntersuchung nicht wie empfohlen erneut zur Untersuchung erschienen war (Az. 5 U 186/10). Am Ende musste eine Brust amputiert werden.

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