Unser Rat

Leistung. Sind Sie pflegebedürftig und werden zu Hause gepflegt, haben Sie und Ihr Angehöriger bis Ende 2016 Anspruch auf Betreuungs- und Entlastungs­leistungen. Es gibt pro Monat 104 Euro oder 208 Euro – je nach Einschränkung der Alltags­kompetenz. Ab 2017 gibt es für diese Unterstüt­zung im Alltag einheitlich 125 Euro. Die gesetzliche Pflege­versicherung zahlt nur, wenn die Hilfe nach Landes­recht anerkannt sind.

Anbieter. Pflegekasse, Pfle­gestütz­punkt oder Pflegeberatungs­stelle können Ihnen sagen, wer in Ihrer Nähe stunden­weise Betreuung anbietet.

Antrag. Stellen Sie zunächst einen Antrag bei Ihrer gesetzlichen Pflege­versicherung. Sind Sie seit Anfang des Jahres pflegebedürftig, erfahren aber erst jetzt davon, können Sie die Leistung rück­wirkend beantragen.

Abrechnen. Hat die Pflegekasse zuge­stimmt, legen Sie das Geld für die gewählte Hilfe aus und rechnen es dann mit der Pflegekasse ab.

Kombination. Sie können die Leistung ebenfalls nutzen, wenn Sie oder Ihr Angehöriger eine Tages­pflege oder Kurz­zeit­pflege besuchen und der Pflege­dienst zusätzlich Betreuungs- und Entlastungs­leistungen anbietet. Besprechen Sie mit dem Anbieter, welche Kombination von Leistungen für Sie am besten ist.

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