Unterhaltungselektronik-Trends Meldung

Drei Prozent Zuwachs verkündeten die Unterhaltungselektronikanbieter für 2007. Für weiter steigende Umsätze im Jahr 2008 fehlen verkaufsfördernde Neuheiten. So setzt die Branche eher auf Kaufanreize durch Modellpflege und Neuerungen im Detail.

Großer Chip in kleinen Kameras: Kompaktkameras mit der Qualität von Spiegelreflexmodellen verspricht der neue „Micro Four Thirds“-Standard von Olympus und Panasonic. Four Thirds ist ein Standard zum Anschluss von Objektiven an herkömmliche Spiegelreflexkameras. Bei Micro Four Thirds ist der Anschluss kleiner, der für Spiegelreflexkameras typische Spiegelkasten samt Sucher entfällt. Das ermöglicht recht kleine Kompaktkameras mit Wechselobjektiven, die die Bildqualität von Spiegelreflexkameras liefern. Erste Produkte nach dem „Micro Four Thirds“-Standard soll es im Frühjahr 2009 geben.

TV-Bildschirm flacher und größer: Auf der Funkausstellung Ende August in Berlin stellten mehrere Anbieter Flachfernsehgeräte vor, deren Bildschirme keine drei Finger dick sind. Mit 3,8 Zentimetern Tiefe kommen sie dem Wunsch nach TV-Geräten im Ölbildformat einen guten Schritt näher. Erste Prototypen sind nur rund einen Zentimeter dick.

Surround aus einer Lautsprecherbox: Eine Handbreit hoch, zehnmal so breit und mit Dutzenden Mini-Lautsprechern bestückt – „Soundbars“ unter dem Fernseher sollen Surroundboxen ersetzen. Einige Anbieter bieten „Soundprojektoren“, die per Schallreflexionen an Seitenwänden rückwärtige Lautsprecher simulieren. In unseren Tests haben vergleichbare Systeme bislang nicht überzeugt.

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