Durch das Steuer­anpassungs­gesetz steigen die Höchst­beträge für Unterhalt an Lebens­gefährten und Angehörige. Heimbe­wohner können dagegen oft weniger Pflege­kosten absetzen. Das Gesetz hat im November den Bundes­rat passiert.

  • Unterhalt. Unterstützen Steuer­pflichtige Lebens­gefährten, Eltern, Kinder im freiwil­ligen Wehr­dienst oder andere Angehörige, berück­sichtigt das Finanz­amt für das Jahr 2013 nicht mehr 8 004 Euro, sondern 8 130 Euro als Höchst­betrag. Im Jahr 2014 steigt der Höchst­betrag auf 8 354 Euro. Die Grenzen sind so hoch wie die Grund­frei­beträge, bis zu denen jeder Einkommen steuerfrei bezieht. Zusätzlich erkennt das Finanz­amt Unterhalt in Höhe der Basisbeiträge an, die Lebens­gefährten oder Angehörige für ihre Kranken- und Pflege­versicherung haben.
  • Pflege­kosten. Schlechter schneiden dagegen Menschen ab, die im Pflege- oder Behindertenheim leben und ihren Haushalt aufgelöst haben. Sie müssen sich jetzt mehr Haus­halts­ersparnis anrechnen lassen, wenn sie Pflege­kosten absetzen. 2013 sind es rück­wirkend 22,58 Euro am Tag (8 130 Euro im Jahr). 2014 werden es 23,20 Euro sein (8 354 Euro im Jahr).

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